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Kritischer Zustand

Staatsschauspiel Dresden
Premiere: 18. Januar 2026

REGIE UND TEXT

Jonas EgloffEmily Magorrian

BÜHNE UND KOSTÜME

Anna Maria Münzner

LICHT

Olivia Walter

DRAMATURGIE

Lena Iversen

MIT

Eva-Maria Anys, Laura Böhmel, Simon Böttner, Marlen Döring, Julia Fischer, Fabian Herfort, Benjamin Kahli, Annett König-Mucha, Denise Kretzschmar, Claudia Nitze, Christina Schechter

Presse:

"Kritischer Zustand, das ist ein Blick in den Maschinenraum des Gesundheitssystems. Es ist ein Blick in die Seelen derer, die in diesem Raum arbeiten. Es ist vor allem aber eine Hommage an ein unfassbar wichtiges Berufsfeld."

3sat Kulturzeit, Thoma Bärsch, 18.01.2026

"Solch emotionale Erlebnisse in dieser Form im Theater zu präsentieren, das bringt dem Ensemble Jubel und Respekt."

MDR Sachsenspiegel, Uta Burkhardt, 18.01.2026

"Lob, Lob und Lob. Für das Konzept von Egloff und Magorrian. Aber auch für Anna Maria Münzner, die für Bühne und Kostüm verantwortlich zeichnet. (...) und erst recht für die elf, die sich selbst auf der Bühne darstellen. Und dies mit einer Spielfreude und Professionalität tun, das man nur so staunen kann."

SAX, Beate Baum, Februar 2026

„Mit viel Spielfreude, überraschendem Humor, Herzblut und Leidenschaft spielen, singen und tanzen die elf Akteure und bringen ihre eigenen Perspektiven und Erfahrungen aus der Klinik auf die Bühne. [...] Eine wunderbare intensive und aufrüttelnde Gesundheitsshow.“

Dresdner Morgenpost, Lilli Vostry, 21.01.2026

„Wichtig ist, dass KRITISCHER ZUSTAND dank des Konzepts als Varieté-Stück nie in den Tiefen der schwierigen Themen versinkt, sondern immer wieder eine neue Wendung mit einem Musikstück, einer Zaubernummer oder Tanzeinlage nimmt – dabei dennoch nie platt-oberflächlich ist.“

Dresdner Neuste Nachrichten, Beate Baum, 19.01.2026

Handlung

Es könnte jede*n von uns treffen: ein Unfall, eine Diagnose, eine Krankheit. Menschen werden zu Patient*innen und damit Teil eines komplexen Apparates. Untersuchungen werden durchgeführt, Behandlungen verordnet, Therapien eingeleitet und Medikamente verschrieben. Im Krankenhaus haben alle eine fest zugeschriebene Rolle, ob Pfleger*in, Arzt/Ärztin, Verwaltungsangestellte*r, Reinigungskraft oder Sekretär*in. Es herrschen eigene Tagesabläufe, Prozesse und Hierarchien. 

Doch hinter den Klinikkulissen zeigt das System immer mehr Überlastungssymptome. Es herrscht Personalnotstand, Zeitmangel und wirtschaft­licher Druck. Gleichzeitig halten wir an der Erwartung fest, dass sich die Mitarbeitenden im Dienst der Menschlichkeit aufopfern, keine Fehler machen und immer professionell bleiben. Zwischen Empathie und Effizienz, Idealismus und Überlastung bewegt sich ein Arbeitsalltag, der oft kaum Raum zum Luftholen lässt. Denn aller Widrigkeiten zum Trotz hoffen wir gerade hier auf ein Wunder.

In KRITISCHER ZUSTAND stehen 11 Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Abteilungen von Dresdner Kliniken auf der Bühne. Sie erzählen von den Höhen und Tiefen ihres Berufs, von Routinen und Ausnahme­zuständen, von Erschöpfung, Idealismus, Fehlern und Zusammenhalt. Ein Abend über das System Krankenhaus – und vor allem über diejenigen, die es am Laufen halten. The show must go on!

Fotos: Sebastian Hoppe

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